Rotopor® – Baumsubstrate für anspruchsvolle Baumstandorte
Unsere Rotopor® Baumsubstrate sind für Pflanzungen im Straßenraum, in Parks und auf Plätzen entwickelt. Ihre abgestimmte Zusammensetzung unterstützt einen gut durchwurzelbaren Wurzelraum sowie einen ausgewogenen Luft- und Wasserhaushalt. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Substratrezepturen für die Anforderungen moderner Baumstandorte zur Verfügung.
Warum ein spezielles Substrat?
Bäume im Straßenraum, auf Plätzen und anderen urbanen Standorten verfügen häufig nur über begrenzten Wurzelraum. Verdichtung, versiegelte Flächen und hohe mechanische Belastungen können Durchwurzelung, Luftaustausch sowie Wasseraufnahme und -ableitung beeinträchtigen.
Speziell abgestimmte Baumsubstrate schaffen einen definierten Wurzelraum und beeinflussen dessen Struktur sowie Luft- und Wasserhaushalt. Je nach Rezeptur und vorgesehenem Einbau können sie auf unterschiedliche Anforderungen des Baumstandortes abgestimmt werden – beispielsweise auf Durchwurzelbarkeit, Wasserspeicherung oder die Nutzung unter stärker belasteten Flächen.
Die dauerhafte Funktion eines Baumstandortes hängt dabei nicht allein vom Substrat ab. Pflanzgrubengröße, Einbau, Entwässerung, Bewässerung, Baumart und spätere Pflege müssen aufeinander abgestimmt werden.
Vielseitige Einsatzbereiche
• Pflanzgruben im Straßenraum – für fachgerecht geplante Baumstandorte
• Parks und Grünanlagen – für Neu- und Ersatzpflanzungen
• Plätze und Fußgängerzonen – je nach Substrat auch für Standorte mit erhöhten mechanischen Anforderungen
• Sanierung bestehender Baumstandorte – zum Austausch oder zur Ergänzung ungeeigneter Substrate
Bauweise 1 und 2 nach FLL: Was ist der Unterschied?
Die FLL-Empfehlungen unterscheiden bei Baumstandorten zwischen offenen, nicht überbauten Pflanzgruben und überbauten Pflanzgruben. Für beide Bauweisen werden unterschiedliche Anforderungen an Zusammensetzung, Korngrößenverteilung und technische Eigenschaften der Substrate gestellt. Zu den relevanten Kennwerten gehören unter anderem Wasserdurchlässigkeit, Wasserkapazität und Luftkapazität.
Bauweise 1
Für offene, nicht überbaute Pflanzgruben
Bei der Bauweise 1 wird das Baumsubstrat in offenen, nicht überbauten Pflanzgruben eingesetzt, beispielsweise in Grünflächen, Parks oder offenen Baumscheiben. Im Vordergrund stehen ein gut durchwurzelbarer Wurzelraum sowie ein auf den Baumstandort abgestimmter Luft- und Wasserhaushalt.
Das Substrat wird hinsichtlich Zusammensetzung, Korngrößenverteilung und Einbau auf die Anforderungen der Pflanzgrube abgestimmt und schafft geeignete Bedingungen für die Entwicklung des Wurzelraums.
Bauweise 2
Für überbaute Pflanzgruben
Bei der Bauweise 2 befindet sich der durchwurzelbare Raum ganz oder teilweise unter befestigten beziehungsweise überbauten Flächen. Das Baumsubstrat muss daher sowohl die Anforderungen an die Durchwurzelbarkeit als auch die bautechnischen Anforderungen des jeweiligen Flächenaufbaus berücksichtigen.
Eine abgestimmte Korngrößenverteilung und ein definierter Einbau ermöglichen einen tragfähigen Aufbau bei gleichzeitig nutzbarem Wurzelraum. Bauweise und Substrat sind dabei auf die vorgesehene Flächennutzung und die Anforderungen des Baumstandortes abzustimmen.